Juni 2019: Sonnenblume

Juni 2019: Sonnenblume

Die Sonnenblume (Helianthus) ist der Inbegriff von Sommer. Wenn die Sonnenblumen blühen weißt du, dass der Sommer endlich da ist. Und dazu sehen die Pflanzen auch noch aus wie kleine Sonnen. Da wundern wir uns nicht mehr, warum die Sonnenblume Sonnenblume heißt. In vielen Gärten strecken die Sonnenblumen ihre Blüten der Sonne entgegen und auf Blumenwiesen locken die großen Blüten Bienen, Hummeln und andere hungrige Insekten an. Aber auch als Zimmerpflanze sorgt die Sonnenblume für Sommer in der Wohnung. Zwar eignet sich nicht jede Sorte als Zimmerpflanze, aber viele kleinwüchsige Sorten fühlen sich auch in unseren vier Wänden wohl.

Herkunft

Sonnenblume ist aber nicht gleich Sonnenblume. Die Pflanzen sind eine Gattung aus der Familie der Korbblüter (Asteraceae) und sind ein- oder mehrjährige Pflanzen mit Wuchshöhen zwischen 25 und 300 Zentimetern. Die Heimat der Sonnenblumen ist in Nordamerika und bei uns spielen in der Landwirtschaft zwei Arten eine besondere Rolle: die Gewöhnliche Sonnenblume (Helianthus annuus), die als Ölfrucht angebaut wird und die Topinambur (Helianthus tuberosus), deren Knollen wie Kartoffeln gegessen oder zu Schnaps verarbeitet werden. Neben diesen beiden Sorten gibt es natürlich auch zahlreiche Stauden-Sonnenblumen.

Die Sonne im Haus

Obwohl uns im Sommer in nahezu jedem Garten Sonnenblumen begegnen, können die schönen Pflanzen auch als Zimmerpflanzen im Topf gehalten werden. Dafür eignen sich natürlich nicht alle Sorten, weil bestimmte Sonnenblumen bis zu 3 Meter groß werden können. Wenn du also nicht gerade eine Altbauwohnung mit hohen Decken hast, solltest du auf Sonnenblumen zurückgreifen, die klein bleiben. Besonders gut eignen sich dafür die Sorten „Pacino“, „Teddybär“, „Big Smile“ oder „Sunspot“. Du kannst dir aussuchen, ob du die kleinen Sonnen selber aufziehen willst, oder, ob du eine Pflanze aus dem Handel kaufst.

Pflegetipps:

• Ein heller und sonniger Standort wird bevorzugt
• Ausgewachsene Pflanzen täglich gießen aber Staunässe vermeiden
• Wöchentlich mit stickstoffhaltigem Dünger düngen
• Von den Blüten gesammelte Kerne keimen in der Regel nicht

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