Heckenschnitt – wir sind LANDWERKER!

Heckenschnitt – wir sind LANDWERKER!

Hecken begrenzen Gärten und bilden einen attraktiven Sichtschutz, damit sind sie eine tolle und vor allem natürliche Alternative zum Zaun. Doch damit sie nicht außer Form geraten, benötigen sie einen regelmäßigen Rückschnitt, der im Sommer aufgrund der Brutzeit der Vögel allerdings etwas eingeschränkt ist.

Mit immergrünen Hecken kann man sich prima vor neugierigen Blicken schützen. Besonders praktisch ist es, wenn die Hecken nicht nur einen tollen Sichtschutz bilden, sondern auch noch pflegeleicht sind. Dann sind sie die perfekte grüne Alternative zum Gartenzaun. Besonders Eiben, Liguster, Glanzmispeln, Japanische Lavendelheide oder auch Ilex (auch Stechpalme genannt) eignen sich für diese Zwecke sehr gut. Damit sie schön gesund und blickdicht wachsen, müssen sie regelmäßig geschnitten und in Form gebracht werden. Dadurch wird das Wachstum angeregt und die Äste verzweigen sich.

Pflegeschnitte sind erlaubt

Doch Vorsicht, das Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) setzt beim Hecke schneiden Grenzen. Von Anfang März bis Ende September ist nur ein schonender Form- und Heckenschnitt erlaubt, da Vögel die Gehölze bevorzugt als Brutplatz auswählen. Bei dem Formschnitt werden lediglich herauswachsende Äste, bzw. die Spitzen, die seit dem letzten Rückschnitt gewachsen sind gekürzt. Davor muss aber stets nachgeschaut werden, ob Vögel in der Hecke brüten oder vielleicht auch andere Kleintiere sich dort einen Nahrungsvorrat angelegt haben. Sträucher und Hecken dürfen ebenfalls zurückgeschnitten werden, wenn es dadurch zu Behinderungen auf dem Gehweg oder der Fahrbahn kommen könnte. Der klassische Heckenschnitt, also der Rückschnitt ist nur zwischen dem 1. Oktober bis Ende Februar gestattet. Die außer Form geratenen Hecken dürfen dann radikal gestutzt werden.

Buchsbaumschnitt

Der Buchsbaum ist einer der Klassiker für den Formschnitt im Garten, leider greifen immer mehr Buchsbaumkrankheiten um sich, die Hobbygärtner zögern lassen, Buchsbäume in den Garten zu pflanzen. Wer sich nicht traut einen Buchsbaum zu pflanzen, greift einfach zur Japanischen Stechpalme. Sie sieht dem Buchsbaum recht ähnlich und eignet sich ebenfalls hervorragende für den Formschnitt. Beide Gehölze können wunderbar mit der Landwerker Einhand Allzweckschere bzw. der Landwerker Einhand Buchsbaumschere geschnitten werden, da sich die Scheren hervorragend für einen präzisen, einhändigen Formschnitt eignen.

Tipps für den Heckenschnitt

Formhecken, also Hecken z.B. Liguster, Lebensbaum oder Hainbuchen, die in einer bestimmten Form gehalten werden, müssen regelmäßig geschnitten werden damit sie schön dicht wachsen und damit sie nicht zu groß bzw. zu breit werden. Damit auch die unteren Bereiche ausreichend Sonne abbekommen ist ein trapezförmiger Schnitt ratsam, das heißt sie sollte unten ein wenig breiter sein als die Krone. Um ein gleichmäßiges Ergebnis beim Heckenschnitt zu erzielen, empfiehlt es sich zur Orientierung eine Schnur sehr straff zwischen zwei Pfosten auf der gewünschten Höhe zu spannen. Immergrüne Heckenpflanzen sollten außerdem nicht an sonnigen, heißen Tagen bzw. bei praller Sonne geschnitten werden, sondern besser an trüben, bewölkten Tagen. Ansonsten können die Schnittstellen braun und unansehnlich werden. Bei Nadelgehölzen sollte man außerdem nicht ins Braune, also ins alte Holz schneiden, da die Hecke an dieser Stelle sonst verkahlt.

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